MOKURAI

Weg der Geistesschulung

Stille bewahren, Kraft schöpfen, zur Quelle finden.

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Mokurai – Weg der Geistesschulung – Zwei Menschen auf einem Waldweg

Über mich

Mokurai – Donnerndes Schweigen

„Hinter dem Sturm liegt die Stille.“

Mein Name ist Hans-Peter Dannenberg. Vor zwanzig Jahren wurde ich zum Zen-Mönch ordiniert. Mein Lehrer gab mir den Namen Mokurai – donnerndes Schweigen. Mokurai ist seither die Leitlinie meines Lebens und meiner Arbeit: präsent sein, wenn es laut wird. Die Stille bewahren, wenn es stürmt.

Der Anfang

Mein Weg begann nicht in einem Seminarraum. Schon als Kind spürte ich, dass sich hinter der Oberfläche des alltäglichen Lebens etwas verbirgt, das mit den üblichen Erklärungen nicht zu fassen ist. Diese Ahnung hat mich nie losgelassen. Sie hat mich durch verschiedene Lehren geführt – und irgendwann zum Zen (Rinzai), wo das Suchen aufhörte und das Üben anfing.

Was es zu lernen galt

Dass es nicht die Umstände sind. Nicht die anderen. Nicht das, was uns zugestoßen ist. Das ist die unbequemste Einsicht, die es gibt, und ich habe lange gebraucht, sie zu ertragen. Aber sie ist zugleich die einzige gute Nachricht: Denn läge die Ursache im Außen, wären wir ihr ausgeliefert. Da sie im Geist liegt, ist dort, nur dort, Veränderung möglich.

Mokurai – Weg der Geistesschulung - Zwei Männer draußen in Gebetspose
Mokurai – Weg der Geistesschulung  - Mann am Wandern

Der Wald

In der Natur schließt sich für mich der Kreis. Der Mensch ist Natur. Im Wald kommt der wertende, unruhige Geist von selbst zur Ruhe – dort muss die Stille nicht hergestellt werden, sie ist schon da. Deshalb übe ich, wann immer es geht, draußen. Der Wald ist mein Zendo.

Meine Perspektive

Ich sehe das Potenzial hinter dem vermeintlichen Problem. Denn das Problem ist nicht da, um uns zu brechen. Es ist da, damit wir wachsen.